Im Rahmen eines von Bund und Land geförderten Forschungsprojekts wurde von Rüdiger Hinsch und Beate Ueberschär im Institut für angewandte Familien- Kindheits- und Jugendforschung an der Universität Potsdam (IFK) ein Trainingsprogramm für Lehrer und Lehramtsstudenten entwickelt, welches in seinen Grundzügen und in seinem modularen Aufbau Ähnlichkeiten mit dem Gruppentraining sozialer Kompetenzen (GSK) aufweist.
Ziel des Trainings ist die Verbesserung der pädagogischen Handlungskompetenz allgemein und speziell gegenüber Gewalt und Aggression in der Schule. Das Projekt ist mittlerweile abgeschlossen.
Das Konzept des Trainings wurde erstmals auf der 6. Tagung der Fachgruppe Pädagogische Psychologie in der Deutschen Gesellschaft für Psychologie in Frankfurt am Main vom 29.09.-01.10.97 vorgestellt. Das Trainingsmanual:
kann hier bestellt, kann aber auch als Datei im Format WinWord 97 heruntergeladen werden (train.zip, 555 KB).
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Trainingskonzept |
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Durchführung des Trainings |
Erzieherische Handlungskompetenz besteht darin, die folgenden vier Verhaltensklassen situationsadäquat einsetzen zu können. |
DurchsetzungsverhaltenZiel:
Verhaltensweisen:
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BeziehungsverhaltenZiel:
Verhaltensweisen:
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Regeln aushandelnZiele:
Verhaltensweisen:
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Um Sympathie werbenZiele:
Verhaltensweisen:
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Rahmenbedingungen:
Im folgenden wird der Verlauf des Trainings chronologisch dargestellt. Im Einzelfall können sich je nach Zielgruppe und organisatorischen Rahmenbedingungen Abweichungen ergeben.
Einführung:Begrüßung der Teilnehmer. Vorstellung der Trainer. Eröffnungsrunde (Warming-up). Klärung der Anfangs-, End- und Pausenzeiten. Darstellung der Trainingskonzeption, Ziele des Trainings, ungefährer Ablaufplan, Tagesordnung. Sensibilisierung der Teilnehmer für die unterschiedliche Wahrnehmung von Konfliktsituationen: Konfliktsituation der Teilnehmer sammeln, Rangreihe bilden: Welche Situation ist für mich am aggressivsten (oder auch am schwierigsten? Individuell unterschiedliche Kriterien für Rangreihen darstellen. Vorstellung der vier Verhaltensbereiche (Analyse der von den Teilnehmern eingebrachten Situationen: Welches Verhalten in welcher Situation?). |
Vorstellung und Bearbeitung des Erklärungsmodells: |
Ziele:
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Inhalte:
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Verhaltensbereich I: Durchsetzungsverhalten: |
Ziele:
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Inhalte:
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Verhaltensbereich II: Beziehungsverhalten: |
Ziele:
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Inhalte:
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Verhaltensbereich III: Regeln aushandeln: |
Ziele:
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Inhalte:
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Verhaltensbereich IV: Um Sympathie werben": |
Ziele:
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Inhalte:
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Abschlußrunde: Wie sehe ich mich selbst, wie sehen mich die anderen? Was habe ich aus dem Training gelernt, was könnte man besser machen? Ausfüllen der Fragebögen. |
Je nach Art der Durchführung (Kompakttraining, Sitzungen mit wöchentlichem Abstand) sollten zu Beginn der Sitzungen oder auch zur Auflockerung zwischendurch ein oder mehrere Übungen zum Warming-up" durchgeführt werden.
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letztes Update:
05.12.2008